Der richtige Babysitter für mein Kind

Die Globalisierung schreitet fort, Jobs sind daher nicht mehr nur um die Ecke zu finden, sondern um den Globus verteilt. Für viele Familien ist es daher notwendig dem Job hinterherzuziehen und mögliche Kinderbetreuer wie Großeltern oder Geschwister zurück zu lassen. Auch die Arbeitszeiten werden flexibler und sind teilweise weit außerhalb der üblichen Kindergartenzeiten.

Die einzige Option, um dann doch mal einen Abend in Zweisamkeit zu verbringen oder das Jobpensum zu schaffen, ist ein Babysitter. Kinderbetreuer haben ein umfangreiches Aufgabenspektrum. Das beginnt mit der Nachmittagsbetreuung im Anschluss an die Schule oder aber in den Abendstunden – oft verbunden mit der Zubereitung des Abendessens bis zur Schlafenszeit.

Wie den richtigen Babysitter finden?

Ist der Babysitter erstmal gefunden, ist der erste Schritt ein Kennenlerngespräch. Eltern sollten sich Ruhe und Zeit nehmen, um herauszufinden, wo Stärken und Schwächen des Babysitters angesiedelt sind und ob eine Basis für gegenseitige Sympathie vorhanden ist. In jedem Fall aber ist die Anwesenheit der Eltern auch beim ersten Zusammentreffen von Kind und Babysitter ein Muss. Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Ernsthaftigkeit und Verantwortungsbewusstsein gehören zu jedem guten Babysitter, um diese vertrauensvoller Tätigkeit auszuüben.

Das Babysitter Briefing

Wenn es soweit ist und der Babysitter vor seiner ersten Betreuung steht, sollte er genau gebrieft werden. Er sollte über die Regeln und Pflichten im Haushalt informiert sein. Außerdem sollte er genau wissen, was den Kindern erlaubt und was verboten ist. Auch hilfreich: eine genaue Vereinbarung über Betreuungszeit inkl. eventueller Lieblingsspielzeuge oder auch Rituale. Das hilft nicht nur dem Kind und den Eltern, sondern dient auch dem Babysitter als Orientierung.

Er sollte mit seinem Arbeitsumfeld vertraut sein und z.B. wissen, wo im Haus oder in der Wohnung elektrische Sicherungen oder Hauptwasseranschlüsse sind. Eltern sollten dem Babysitter alle notwendigen Schlüssel aushändigen. Bevor die Eltern nun Babysitter und Kind allein lassen, ist es daher unabdingbar, eine Checkliste zu erstellen, die einerseits als Orientierungspunkt und andererseits als Hilfe für Notfälle dienen soll. Dazu gehören auch Telefonnummern vom eigenen momentanen Aufenthaltsort oder Telefonnummern von Verwandten und Freunden etc. Auch die Kontaktdaten des zuständigen Kinderarztes darf nicht fehlen. Dann steht der entspannten Zeit für Kind, Eltern und Babysitter nichts mehr im Wege.